Wir informieren Sie über die Auswirkungen des Coronavirus auf den Blumen- und Pflanzenmarkt
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Markt-Update Mittwoch 6. Mai 2020

In diesem Markt-Update können Sie mehr über die Auswirkungen der Coronakrise auf den niederländischen und internationalen Blumen- und Pflanzenmarkt lesen.

Der Markt-Update wird diese Woche am Montag, Mittwoch und Freitag veröffentlicht. Ab nächster Woche wird das Markt-Update einmal wöchentlich, am Freitag, erscheinen. Wenn Sie in der Zwischenzeit nach Informationen suchen, finden Sie diese in der
Corona-Datei auf unserer Website. 

In diesem Markt-Update:

 

Marktentwicklungen Mittwoch 6. Mai 2020 

Der heutige Gesamtumsatz (Uhr und direkt) beläuft sich auf 24,16 Millionen Euro. Das sind 11,1% weniger als am gleichen Tag des vergangenen Jahres (Mittwoch, 8. Mai 2019).

Der heutige Uhrenumsatz beläuft sich auf 9,36 Millionen. Das sind 19,4% weniger als am gleichen Tag des Vorjahres. Insgesamt wurden mehr als 24,4 Millionen Einheiten für die Uhr geliefert. Vom heutigen Angebot wurden 0,8% nicht verkauft (0,7% Schnittblumen, 1,5% Zimmerpflanzen und 0,3% Gartenpflanzen).

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Eine neue Phase: ,Corona Recovery'

Auch wenn die Coronakrise eigentlich noch nicht vorbei ist, verschiebt sich der Schwerpunkt. Wir müssen uns an die 1,5-Meter-Gesellschaft gewöhnen. Eine Gesellschaft, in der wir immer einen angemessenen Abstand voneinander halten, sowohl geschäftlich als auch privat. Das bedeutet, dass die Sicherheitsmaßnahmen, die jetzt bei Royal FloraHolland getroffen wurden, noch lange Zeit beibehalten werden. Darüber hinaus müssen wir realistisch bleiben und uns zum Beispiel auch auf einen möglichen Rückfall vorbereiten.  Die verwendeten Krisenszenarien werden ordnungsgemäß bewertet und erforderlichenfalls angepasst. Auf diese Weise sind wir gut vorbereitet!

Wir werden uns jetzt mehr auf die Erholung konzentrieren, während und nach der Krise. Wir nennen dies Corona Recovery. Damit wollen wir eine neue stabile und gesunde Situation für den Sektor und unser Unternehmen schaffen. Seit Freitag, dem 1. Mai 2020, ist das Krisenmanagementteam (CMT) in das Corona Recovery Team umgewandelt worden. Wie das CMT wird auch dieses Team von Ruud Knorr, Chief Commercial Officer (CCO), geleitet und verfolgt eine zweigleisige Politik: operativ und kommerziell. Das Team untersucht mittelfristig, wie das Unternehmen mit bestehenden Dienstleistungen auf neue Marktbedürfnisse in und nach der Coronakrise reagieren kann. Die Dienstleistungen müssen an diese Bedürfnisse angepasst werden. 

 

Marktentwicklungen international

Die wichtigsten Länder-Updates von heute:

Die Niederlande
Ursprünglich wurde ein Schaden in Höhe von 230 Millionen Euro in der Baumschule als Folge der Coronakrise angenommen. In der Zwischenzeit gehen die neuesten Berechnungen von einem viel niedrigeren Betrag aus. "Angesichts der Marktentwicklungen bin ich viel positiver als noch vor ein paar Wochen. Der Schaden in der Baumschule ist wesentlich geringer als wir ursprünglich angenommen hatten", sagt Henk Raaijmakers, Vorsitzender des Gärtnerverbands LTO, Abteilung für Baumschulprodukten und Stauden. "Im Gegensatz zu Unternehmen mit täglich frischem Handel, wie zum Beispiel Schnittblumengärtner, mussten Baumschüler bisher nur wenige Pflanzen wegwerfen. Viele Verkäufe oder Aktionen wurden schließlich fortgesetzt, und das führt zu erheblich weniger Schaden". (Quelle: Vakblad de Boomkwekerij, 04-05-2020)

Viele Gartenbaubetriebe  unter Glashaben in den letzten Jahren starke Puffer aufgebaut und können daher schnell Hilfe erhalten, jetzt, da sie von der Corona-Krise betroffen sind, sagt der Sektorspezialist für Schnittblumen/Topfpflanzen und Obst Arne Bac von der Rabobank"Der zentraler Faden ist dass die Produktions- und Handelsunternehmen für tagfrische Blumen und Pflanzen am meisten leiden. Produktions- und Handelsunternehmen, die sich auf die Lebensmittelversorgung spezialisiert haben, sind ebenfalls voll betroffen, dieser ganze Markt ist geschlossen. Das Problem dabei ist, dass man nicht einfach Märkte oder Kunden wechseln kann. Unternehmen mit langjährige Beziehungen bei Retailern oder anderen Kunden scheinen weniger unter den Corona-Maßnahmen zu leiden". (Quelle: Onder Glas, 30-04-2020)

Frankreich
Die Gruppe Flora Nova (Le Jardin des Fleurs - Oya Fleurs) unterstützt ihre Franchisenehmer dabei, diese schwierige Zeit für innovative Projekte zu nutzen; eine Woche lang boten die Flora Nova-Teams ihren Franchisenehmern an, an Workshops zu verschiedenen Themen teilzunehmen: z.B. die Beziehung zu den Banken während und nach der Krise, das Geschäft von morgen, welches Angebot und welche kommerzielle Dynamik nach den Lockdown, Drive-in und Lieferung während der Lockdown, Wohlbefinden der Mitarbeiter, Gesundheitsschutz nach den Lockdown. Es war ein großer Erfolg, mit einer Beteiligung von 90%. (Quelle: JAF-info, 06-05-2020) 

Kenia
Ein Teil der Gärtnereien in Naivasha (Kenia) ist wieder aktiv; einige Gärtner exportieren ihre Produkte bereits mindestens viermal pro Woche. Teilweise aufgrund der Zunahme der Frachtflüge der Kenya Airways ist der Export in den letzten zwei Wochen um 50 Prozent gestiegen. (Quelle: Floral Daily, 04-05-2020)

Mit dem Muttertag am 10. Mai würde normalerweise eine große Menge Blumen nach Europa, einem wichtigen Markt für kenianische Gärtnereien, exportiert werden. Flugzeuge werden jedoch überall auf der Welt am Boden gehalten, und das begrenzte Angebot an Flugzeugen zwingt die Exporteure, bei den Frachtkosten nach Europa tiefer in die Tasche zu greifen. Da die Zahl der Passagiere aufgrund von Reisebeschränkungen zurückgegangen ist, haben die großen Fluggesellschaften die Luftfrachtpreise erhöht. In einigen Fällen haben sich die Kosten vervierfacht. Die Luftfrachtkosten von Kenia nach Amsterdam reichten vor Covid-19 von Sh 80 ($0,8) bis Sh 150 ($1,5) pro Kilogramm Produkt; jetzt zahlen Exporteure bis zu Sh 400 ($4) für die gleiche Fracht. Kenya Airways hat in den vergangenen Wochen zwei Flüge mit 40 Tonnen Blumen und Gemüse nach Europa organisiert - einen nach Amsterdam in den Niederlanden und einen zweiten nach London, Großbritannien. Die Fluggesellschaft hat einige ihrer Dreamliner für Passagiere zu Frachtflügen mit Gartenbauprodukten umgebaut. Nichtsdestotrotz sagen die Interessenvertreter der Branche, dass die Flüge nur ein Tropfen auf den heißen Stein seien und dass noch viel mehr getan werden müsse, um die Branche über Wasser zu halten. (Quelle: Farmers.standardmedia, 02-05-2020)

Äthiopien
Der äthiopische Verband der Gartenbauproduzenten und -exporteure (EHPEA) hat angegeben, dass Äthiopien seit dem Ausbruch von COVID-19 im Gartenbausektor etwa 25 Millionen Dollar verloren hat. Tewodros Zewdie, Direktor von EHPEA, sagt, dass die Hochsaison für die diesjährigen Blumenexporte stark beeinträchtigt wurde und dass unaufhörliche Anstrengungen unternommen werden, um die Auswirkungen zu minimieren und die Mitarbeiter zu halten. Da eine Reihe von europäischen Ländern wie Deutschland und die Schweiz begonnen haben, sich zu öffnen, wird ein Anstieg des Exportvolumens erwartet. (Quelle: Fanabc, 04-05-2020)


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Mehr Informationen

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